Villa Sonnenschein - Tagesmutter Massenbachhausen
Villa Sonnenschein - Tagesmutter Massenbachhausen

pädagogisches Konzept

 

Jedes Kind bringt eine hohe Bereitschaft mit auf die Welt, Dinge zu erforschen, neues zu entdecken, zu untersuchen und Herausforderungen zu bewältigen.

 

Diese Bereitschaft zu erhalten und zu fördern ist das wichtigste Ziel in der Betreuung, Erziehung und Bildung meiner Tagespflegekinder in der Villa Sonnenschein.

 

In meiner Villa Sonnenschein gibt es daher keinen vorgefertigtes, durchstrukturiertes Tagesprogramm, um die Kinder zu „bilden“. Ich verstehe mich vielmehr als Möglichmacher und Begleiter ihrer individuellen Entwicklung und als Anreger der Selbstbildungsprozesse ihres Kindes. Lernprozesse finden auch in alltäglichen Situationen statt und enthalten individuelle Ressourcen, welches das Kind durch seine biografischen Erfahrungen gemacht hat. Mein Bild vom Kind ist solches, dass ich ihnen zutraue, ihre Bildungsprozesse selbst voranzutreiben, wenn ich ihnen interessante Anlässe, die nötige Unterstützung und Herausforderungen biete. Dazu schaffe ich die nötigen Spielräume, in denen ihr Kind neue Möglichkeiten entwickeln und ausprobieren kann – somit forschendes Lernen möglich wird und Probleme zunehmend eigenständig gelöst werden können.

 

Um das Können und Wissen der Kinder in ihren Tätigkeiten zu entdecken und einzuordnen, beobachte ich die Kinder in ihrem alltäglichen Tun und dokumentiere dies. Dazu schaue ich, worin ihre persönlichen Stärken und Interessen liegen, versuche die Absichten ihrer Handlungen herauszulesen und gehe auf diese ein.

Die Kinder werden in ihrem Selbstbildungsprozess von mir unterstützt, indem ich:

 

  • mit viel Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen ihre Motivation an Beteiligung, Entscheidungsfreude und aktives Handeln wecke

  • ihnen Lob, Ermutigung und Anerkennung gebe

  • sie zur Selbstständigkeit und gegenseitiger Unterstützung ermuntere

  • für eine gute Bindung sorge, denn nur von einem sicheren emotionalen Hafen aus, sind die Kinder offen für Neues

  • durch feste Ess- und Schlafrhythmen die nötige Orientierung, Sicherheit und Stabilität biete

  • einerseits genügend Sicherheit und anderseits genügend Freiraum zum explorieren biete, also behüte, aber nicht über behüte

  • beobachte, wo ihre Stärken, Interessen und ganz individuellen Motivationen liegen, aufgreife und diese stetig in neue Spiel-, Lern- und Erfahrungsangebote einbeziehe

 

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen.“ FRANCOIS RABELAIS

 

 

Vertiefende Informationen zum Selbstbildungsprozess des Kindes sowie zur Entwicklung, können sie bei Interesse auf folgenden Seiten nachlesen.

 

 

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© Steffen Waberski